Zuckermais

 

Ein süßer Sunnyboy?

Erst eine Mutation schaffte es, den Mais für die menschliche Ernährung interessant zu machen. Schon 3000 vor Christus baute man Mais in Mexiko an, erst im 16 Jahrhundert kam er nach Europa. Doch zunächst wurde er nur als Futterpflanze für die Tiere verwendet. Mitte des 19 Jahrhunderts entstand der Zuckermais durch eine Mutation: Im Gegensatz zu seinem Verwandten dem Futtermais, behält er lange die kleinen, zarten und zuckerhaltigen Körner. So hat er lange einen süßen Geschmack wird erst spät durch die gebildete Stärke mehlig.

 

Zuckermais schmeckt nicht nur gut, sondern lässt sich als vitamin-und mineralstoffhaltiges Gemüse vielfältig in der Küche verarbeiten: gekocht, gegrillt oder roh ist er eine hervorragende Beilage zu vielen Speisen. Es gibt insgesamt 300 verschiedene Maistypen. Zu den bekanntesten Maissorten gehören Zuckermais, Hartmais, Zahnmais, Stärkemais, Wachsmais und Puffmais. Der sogenannte Zahnmais wird vorwiegend als Viehfutter verwendet und der Puffmais zur Herstellung von Popcorn

 

Zuckermais liebt die Sonne und wird deshalb vor allem in sonnenreichen Ländern wie Spanien, Marokko und Ungarn angebaut. Aber auch in Deutschland bauen Landwirtinnen und Landwirte inzwischen diesen Sonnenliebhaber an. Je nach Witterung wird er Mitte bis Ende April in Freiland ausgesät. Manche Betriebe legen den Mais auch schon im März in den Boden. Damit er trotz der kühlen Frühjahrstemperaturen wächst, wird er mit Vlies zugedeckt. Das sichert außerdem einen frühzeitigen Erntetermin. Die Saison für frischen Zuckermais aus Deutschland beginnt Ende Juni und endet im Oktober. Schauen Sie beim nächsten Einkauf doch mal, woher Ihr Mais kommt!

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