Jungviehaufzucht

 

Die Milchkuh von morgen

In der Regel ziehen Milchviehbetriebe ihre eigene Nachzucht selbst groß oder haben einen landwirtschaftlichen Berufskollegen, der sie dabei unterstützt. Dadurch werden lange Transportwege vermieden und ressourcenschonend gearbeitet.

 

Die Jungtiere sind die Milchkühe von Morgen und damit die Zukunft der Betriebe. Kein Wunder also, dass bei der Aufzucht viel Wert auf eine gute Haltung mit bestem Futter und viel Platz gelegt wird, schließlich geht es um das Potential der Zukunft.

 

Während ihrer Aufzucht werden die jungen Rinder immer in Gruppen gehalten. Zunächst erhalten sie bis zu einem Alter von 12 Wochen Milch und werden dann nach und nach davon entwöhnt. Sie erhalten wiederkäuergerechtes, rohfaserreiches Futter, wie Mais- und Grassilage, welches in der Regel von den Landwirten selbst erzeugt wird. In Regionen mit viel Weideland stehen die Jungtiere häufig auch auf der Weide.

 

Ab dem 4. Lebensmonat nennt man die Jungtiere Färsen. Nachdem die Tiere belegt wurden, bekommen sie nach einer durchschnittlichen Tragezeit von 280 Tagen ein Kalb und haben ein Alter von 24-25 Monaten. Mit dem ersten Kalb werden die Färsen zur Milchkuh.

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