Jungviehaufzucht

 

Die Milchkuh von morgen

Hier steht die Zukunft unseres Betriebes! Denn das sind unsere Milchkühe von Morgen, unsere Jungtiere.

 

In der Regel ziehen wir als Milchviehbetrieb unsere Jungtiere selbst groß. Abhängig von der Größe des Betriebes überlassen wir diese Aufgabe auch mal einem Berufskollegen. Dabei achten wir aber darauf, lange Transportwege zu vermeiden. Das schont Tiere und Ressourcen.

 

Weil von den Jungtieren unsere Zukunft als Landwirte abhängt, legen wir bei der Aufzucht größten Wert auf eine artgerechte Haltung mit viel Platz und gutem Futter. Junge Rinder werden immer in Gruppen gehalten. In Regionen mit viel Weideland stehen die Rinder häufig draußen auf Weiden.

 

In den ersten drei Lebensmonaten werden sie mit Milch gefüttert. Ab dem vierten Lebensmonat beginnt die Entwöhnung von der Milch. Als Wiederkäuer benötigen sie besonders rohfaserreiches Futter, wie Mais- oder Grassilage. Die Pflanzen für das Futter bauen wir in der Regel selbst an. So gehen wir sicher, dass unsere Tiere nur Futter bester Qualität vorgesetzt bekommen.

 

Übrigens:

Ab dem vierten Lebensmonat werden die jungen Kühe Färsen genannt. Wenn sie ihr erstes Kalb auf die Welt gebracht hat (im Schnitt im Alter von zwei Jahren), wird aus der Färse eine Milchkuh.

 

Wir danken unseren Unterstützern: