Knoblauch

 

Der König der Gewürze?

Auf diesem Feld wächst eine echte Rarität! „Aber das ist doch nur Knoblauch!“, denkst du jetzt vielleicht. Stimmt! Allerdings wird er hierzulande nur sehr selten angebaut. Gerade einmal 2% des in Deutschland verkauften Knoblauchs stammen von hier. Der Großteil kommt aus China, Ägypten oder Spanien.

 

Obwohl er ursprünglich aus Zentralasien stammt, lässt er sich auch hier bei uns gut anbauen. Über der Erde wird es bis zu 90 cm hoch und ähnelt Zwiebeln. Unter der Erde bildet es eine 5-7 cm große Knolle mit vielen kleinen Zehen aus. Sie dienen der Pflanze als Speicherorgan – und unserer Küche das gewisse Etwas.

 

Knoblauch gehört zur Gattung Allium und ist damit ein direkter Verwandter von Schnittlauch und Speisezwiebel. Im Gegensatz zum Rest der Verwandtschaft bildet er mit 0,5 bis 1% verhältnismäßig viel Alliin. Alliin, auch Lauchöl genannt, ist für den markanten Geruch und den scharfen Geschmack von Knoblauch verantwortlich.  Verletzt man die Zellen der Pflanze, in dem man die Knoblauchzehe beispielsweise quetscht, presst oder schneidet, wird das Alliin zu Allicin umgewandelt. Dieser Stoff wird blutdrucksenkend, antibakteriell und entzündungshemmend. Dass Knoblauch gesund ist, wussten schon unsere Vorfahren. Bereits im Altertum wurde er als Heil- und Arzneimittel genutzt.

 

Übrigens:

Schon in der Antike erfreute sich Knoblauch großer Beliebtheit. Der griechische Philosoph Pythagoras bezeichnete Knoblauch sogar als „König der Gewürze“.

 

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