Knoblauch

 

Der König der Gewürze?

Auf diesem Feld können Sie eine echte Rarität bewundern, denn der Selbstversorgungsgrad von Knoblauch beträgt in Deutschland gerade mal ca. 2%. Die meisten Knollen, die in Deutschland über den Ladentisch gehen, kommen aus China, Ägypten oder Spanien. Hier wird also dazu beigetragen, weite Transportwege zum Wohle des Klimaschutzes zu reduzieren.

 

Doch nicht nur für das Klima ist Knoblauch gut. Auch für die menschliche Gesundheit. Ursprünglich aus Zentralasien stammend, galt er schon im Altertum als Heil- und Arzneimittel. Knoblauch gehört zur Gattung Allium (Lauch) und ist unter anderem mit dem Schnittlauch und der Speisezwiebel verwandt. Mit 0,5 bis 1 % bildet er im Vergleich zu seinen Verwandten aber recht viel Alliin (Lauchöl). Dieses gibt Knoblauch seinen markanten Geruch und scharf-aromatischen Geschmack. Beim Verletzen der Zellen durch Quetschen, Pressen oder Schneiden wird Alliin zu Allicin umgewandelt, welchem eine blutdrucksenkende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung zugesagt wird.

 

Das der Zwiebel ähnelnde Gewächs wird oberirdisch bis zu 90 cm hoch und bildet unter der Erdoberfläche eine 5-7 cm dicke Knolle (Zwiebel) als Speicherorgan aus, welche wir hauptsächlich verzehren und welche aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken ist. Einst bezeichnete der griechische Philosoph Pythagoras Knoblauch aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften sogar als König der Gewürze.

 

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