Melkroboter

 

Ersetzt der Melkroboter den Menschen?

Gleitzeit in XXL, Vertrauensarbeitszeit und den Tagesablauf komplett selbst bestimmen? Selbst entscheiden, wann ich essen, schlafen oder arbeiten möchte? Was für viele nach Zukunftsmusik in der Arbeitswelt klingt, ist in vielen Kuhställen längst angekommen. Doch wie funktioniert das?

 

Das automatische Melksystem (AMS), auch Melkroboter genannt, bietet hier eine Lösung: 24/7 „geöffnet“, können die Kühe zum Melken gehen, wann immer es ihnen passt. Um die Attraktivität des Besuchs für das Tier zusätzlich zu erhöhen, gibt es vor dem Melkvorgang schmackhaftes Futter. Beim Betreten wird die Kuh vom AMS erkannt und während des Melkens werden die Milchmenge und die Milchqualität vom System gemessen und gespeichert.

 

Anhand von diesen Daten kann der Landwirt erkennen, wie es der Kuh geht. Eine gesunde Kuh zeigt eine gute Leistung und bringt Milch von einer hohen Qualität. Deshalb werden die Daten täglich geprüft und Kühe, die mal nicht so gut drauf sein sollten, im Stall gezielt beobachtet und bei Bedarf vom Tierarzt untersucht.

 

Die elektronischen Daten sind also eine wertvolle Ergänzung, um Leistung und Wohl der Tiere zu überprüfen. Doch eines kann diese fortschrittliche Technik trotzdem nicht ersetzen: Den persönlichen Kontakt von Mensch und Tier. Und deshalb wird der tägliche Stallrundgang zur Beobachtung der Tiere trotz modernster technischer Entwicklungen immer bestehen bleiben!

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