• Was passiert denn hier? PFLANZEN

Weizen

 

Das Brötchen von morgen

Morgens: Der Weizen, das Korn. Abends: Das Weizen, der Korn. So schwierig wie mit der Grammatik ist es mit dem Weizen nicht, auch wenn er im Anbau recht anspruchsvoll ist.

Der Weizen wird zwischen Mitte September bis Ende Oktober ausgesät. Die Aussaatstärke beträgt 250 bis 450 Körnern pro m². Wohl fühlt sich der Weizen besonders auf mittelschweren bis schweren Böden, möchte also gerne an den besseren Standorten stehen. Wenn der Landwirt sich viel Mühe gegeben hat und das Wetter passte, werden aus 200 kg ausgesäten Weizenkörnern pro Hektar, ca. 8.000 kg Weizenkörner pro Hektar.

Die Verwendung des Weizens erfolgt in Abhängigkeit der Qualität. Liegt der Eiweißgehalt unter 12 % spricht man von einer minderen Qualität und der Weizen wird Futterweizen für die Tierernährung. Hat der Weizen eine gute Qualität mit einem Eiweißgehalt über 12%, wird er Backweizen und zu Mehl verarbeitet, woraus Kuchen, Pizza, Nudeln oder Brot hergestellt werden kann. Aus 1 m² Weizen können 600 -700 g Mehl hergestellt werden, die dann ca. 15 Brötchen verarbeitet werden können. Aber nicht nur Nahrungsmittel werden daraus hergestellt sondern auch Getränke wie z.B. Weizenbier oder Weizen-Korn. Weizen ist die am dritthäufigsten angebaute Kultur der Welt nach Reis und Mais. Und ist somit in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel und somit wichtig für die Ernährung der Weltbevölkerung.