Saatkartoffeln

 

Schatz, wir werden Eltern!

Was hier wächst und gedeiht, sind Saatkartoffeln. Ohne sie gäbe es gar keine anderen Kartoffeln (Speisekartoffeln, Pommes, Chips, etc.). Sie sind nicht nur schön fürs Landschaftsbild, wenn sie in voller Blüte stehen, sondern sind die Basis für alle anderen Kartoffeln, die auf unseren Feldern wachsen.

 

Deshalb stehen Saatkartoffeln unter ständiger und strenger Beobachtung von Saatgutkontrolleuren, damit sie sortenrein und gesund aufwachsen, um perfekte Nachkommen zu produzieren. Die Gesundheit fordert Landwirte ganz besonders, weil es viele andere gibt, die ein großes Interesse an der Kartoffel haben: Pilze, Bakterien und Blattläuse, die Viren übertragen. Um das zu vermeiden, werden Saatkartoffeln oft in sogenannten Gesundlagen angebaut. Das sind Regionen, die sich durch einen sehr geringen Schädlingsdruck auszeichnen.

 

Bei der Ernte werden die Knollen mit professioneller und besonders schonender Technik aus ihrer gewohnten Umgebung chauffiert und checken anschließend in ihr Winterhotel, das Kühlhaus, ein. Bevor sie im Frühjahr in das Sommerquartier zurückkehren, werden sie durch sanfte Kalibriertechnik nach Größen sortiert und somit in neue Teams eingeteilt. Dies ermöglicht einen reibungslosen Ablauf beim Pflanzen, so dass sie ihre Kartoffeldamm-Reihenhäuser in gleichen Abständen beziehen können. Hier finden die Saatkartoffeln optimale Bedingungen vor, um ihren Nachwuchs großziehen zu können. Nach vollständiger Entwicklung durchlaufen die Tochterknollen den gleichen Prozess wie ihre Eltern, um anschließend als leckere Beilage auf Ihrem Teller zu landen.

 

Übrigens: Eine Mutterknolle bekommt an die 15 Tochterknollen und produziert damit eindeutig mehr Nachwuchs als der durchschnittliche Bundesbürger!

 

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