Topinambur

 

Sonnenblume plus Kartoffel?!

Auf den ersten Blick lässt sich die Verwandtschaft von Sonnenblume und Topinambur erkennen, aber auch wenn sie zur gleichen Familie gehören, sind sie doch sehr unterschiedlich. Die überirdischen Teile der Topinambur werden bis zu 3 m hoch und bieten vielen Tierarten einen Lebensraum. Doch der entscheidende Unterschied liegt in der Erde verborgen: Die unterirdischen Knollen, die ein wenig an Ingwer erinnern, sind ein echter Geheimtipp für die Küche und Wildtiere mögen diese ebenfalls gerne.

 

Die Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika kommt, war lange Zeit ein wichtiges Nahrungsmittel, bis sie durch die Kartoffel ersetzt wurde. Sie kann sowohl roh und gekocht gegessen werden, geschält oder ungeschält. Oder man stellt aus ihnen Chips, Pommes, Salate, Suppe oder Püree her. Schonmal über Topinambur-Antipasti nachgedacht?

 

Die Topinambur ist zudem ein gesundheitsförderndes Gemüse, es enthält statt Stärke Inulin. Inulin ist ein Mehrfachzucker, der nicht im Magen genutzt werden kann und im Darm von Bakterien zersetzt wird. Somit fördert sie eine gesunde Darmflora und sättigt als Ballaststoff. Aber Vorsicht: Nicht zu viel auf einmal verspeisen. Es kann sein, dass die Darmbakterien sonst zu sehr angeregt werden…

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