• Was passiert denn hier? TECHNIK

Biogasanlage

 

Wer wird CO2-Champion?

Eine Biogasanlage ist ein Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen und der Anlage. Tiere produzieren Mist/Gülle, welches zusammen mit Maissilage in einem Behälter (Fermenter) vermischt wird. In dem Behälter sind Rührwerke, die die Masse in Bewegung halten, wodurch die mikrobakteriellen Organismen die einzelnen Bestandteile zersetzten und Gase (Methan) produzieren. Nach einiger Zeit wird die Masse in einen weiteren Behälter (Gärproduktlager) geleitet, wo weiter Gas produziert wird und die Masse zwischengelagert wird bis es auf dem Feld als Dünger ausgetragen wird. Das entstandene Gas wird zu einem Motor geleitet, der dies in Strom oder Wärme umwandet. Die entstandene Wärme/Strom werden an Nachbarn, anliegende Gebäude oder vom Landwirt direkt für das Heizen von Ställen oder als Eigenbedarf genutzt. Außerdem kann das Gas auch als Treibstoff für Lkws oder andere Fahrzeuge genutzt werden. Wie oben schon erwähnt wird die im Behälter übrig gebliebene Masse auf dem Feld als Dünger verteilt, wodurch die Pflanzen besser wachsen. Aus dem angebauten Mais entsteht dann z. B. Maissilage für die Biogasanlage oder Futter für die Tiere, wodurch sich der Kreislauf schließt. Der größte Vorteil bei der Biogasanlage ist die große CO2 Einsparung die durch die grüne Energie entsteht: So beträgt die CO2-Produktion pro Kilowattstunde bei Biogasanlagen mit 250 Gramm nur ein Viertels des Anfalls von fossilen Energieträgern mit über 1000 Gramm.