Silberzwiebeln

 

Eine kleine Rarität

Die „kleine Schwester“ der Gemüsezwiebel ist echt einzigartig, solche Felder gibt es in Deutschland nicht sehr oft.

 

Das Anbaugebiet für Silberzwiebeln ist sehr klein. In Deutschland wachsen sie allein in der Region Uetze und Umgebung, denn hier hat man sich auf die besonderen Ansprüche spezialisiert. Das Saatbeet muss möglichst fein sein, da das mohnkorngroße Saatkorn nur eine geringe Triebkraft hat und daher nicht von großen Erdbrocken bedeckt sein darf. Die Silberzwiebeln sind nur bedingt selbstverträglich. Das bedeutet, dass auf einem Feld erst nach einer Pause ca. sieben bis zehn Jahren wieder Silberzwiebeln angebaut werden können.

 

Nicht nur auf eine ungleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung reagiert die Silberzwiebel empfindlich. Anders als die Gemüsezwiebel hat sie keine Schale, sondern nur eine dünne äußere Schicht. Das macht sie besonders empfindlich. Da diese äußere Haut silbern glänzt, gibt sie der Silberzwiebeln ihren Namen.

 

Die 15-35 mm großen Zwiebeln werden nur zum kleinen Teil frisch vermarktet. Die meisten werden weiterverarbeitet und finden ihre Bestimmung in sauren Konserven. In „Mixed Pickles“ und anderem sauer eingelegten Gemüse gehören sie zu den Hauptzutaten. Die milde und angenehme Würze machen Silberzwiebeln ebenso zur guten Begleitung für Salate, Braten und gebratenes Fleisch und Fisch oder einfach als Dekoration für Ihre Speisen.

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