• Was passiert denn hier? TIERE

Pferde

 

Kennen Sie die alten Zugtiere?

Pferde sind sehr soziale Herdentiere und brauchen Kontakt mit ihresgleichen. Ihre Weiden werden gepflegt und verschieden eingezäunt, entweder mit Holzpfählen, Metallrohren oder einem Stromzaun. Wenn sie ganztätig draußen stehen, muss ein Unterstand geleistet werden, ein sogenannter Offenstall. Es muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen und außerdem brauchen sie viel Platz. Pferde sollten nicht zu lange auf nassen Böden stehen, das kann einen Schaden der Hufe nach sich tragen. Oft werden Pferde auch in Ställen gehalten, dann spricht man von der sogenannten Einzelhaltung, aber mit Kontakt zu anderen Pferden in den Nebenboxen. Es gibt Innenboxen ohne Fenster, Außenboxen mit Fenster und sogenannte Paddockboxen, das sind Boxen mit angebauten Auslauf nach außen. Man muss aufpassen, dass bei der Einrichtung von Boxen und Weiden keine Gefahren für die Pferde entstehen, also keine Stolperfallen oder Sachen, wo sie hängen bleiben können.

 

Pferde sollten nicht einfach so mit Leckerlies gefüttert werden, weil das zu schweren Krankheiten führen kann. In der heutigen Pferdefütterung nehmen Pferde meist 2 bis 3 große Mahlzeiten auf. Dabei ist es wichtig, dass sie immer Heu oder Ähnliches in ihren Boxen oder auf den Weiden haben. Im Sommer fressen die meisten Pferde Gras. Das Futter der Pferde muss individuell angepasst werden und kommt immer auf das Pferd selbst an. Einige brauchen mehr Kraft, wofür Kraftfutter eingesetzt wird oder auch mehr Energie, dafür wird beispielsweise oft Hafer gefüttert. Einige Pferde werden zur Therapie für Menschen mit Einschränkungen genutzt und helfen diesen dabei auch sehr. Die meisten Pferde werden aber als Freizeit- oder Turnierpferde geritten und der Reitsport findet heutzutage eine immer größere Bedeutung. Einige Pferde werden sogar über 30 Jahre alt. Die Tragezeit der Stuten beträgt rund 11 Monate, ihre Nachkommen nennt man Fohlen. Je nach Rasse erreichen sie eine Schulterhöhe zwischen 70 und 210 cm.