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Lupinen

 

Achtung Proteinbombe!

Lupinen werden im Mai gesät und im August geerntet. Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten, den sogenannten Leguminosen, genauso wie Linsen, Bohnen und Sojabohnen. Sie enthalten sehr viel Eiweiß (bis zu 40 %) und haben dadurch einen hohen Nahrungswert. Die süßen Lupinensorten sind für den menschlichen Verzehr geeignet, sie werden in der Lebensmittelbranche zu Mehl, Aufstrichen oder Proteinpulver verarbeitet. Lupinen finden aber auch im Tierfutter Verwendung.

 

Der Anbau spielt in Deutschland bislang nur eine geringe Rolle, obwohl die Lupine viele Vorteile bietet. Die Lupine lockert durch ihre langen Wurzeln, die bis zu 1,5 m lang werden den Boden und schafft so eine bessere Durchwurzelbarkeit für die nachfolgende Kultur. Der Boden muss auf diese Weise nicht mehr maschinell gelockert werden. Und noch eine positive Eigenschaft haben ihre Wurzeln: Die Knöllchenbakterien, die an den Wurzeln der Leguminosen leben, binden sie den Stickstoff aus der Umgebungsluft und versorgen damit die Pflanzen. Somit ist eine zusätzliche Düngung mit diesem Nährstoff nicht erforderlich.