Kohl

 

Gibt es mich nur mit Meerblick?

Kohl gibt es in vielen verschieden Variationen. Ob Rot-, Weiß- oder Spitzkohl, Wirsing, Blumenkohl oder Rosenkohl, alle Arten haben spezielle Eigenschaften und können für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden. Der heimische für Vitamin C-Lieferant ist der perfekte Partner als Beilage, Salat, Sauerkraut, Kohlrouladen oder einfach auf dem Döner. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie haben hohe Ansprüche an die Wasser und Nährstoffversorgung. Daher werden sie hauptsächlich in Küstennähe wie z.B. im Kreis Dithmarschen angebaut. Hier gibt es sehr fruchtbare Böden und zusätzlich viel Regen. Allerdings wächst der Kohl natürlich nicht nur mit Meerblick, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands, wenn ihm gute Wachstumsbedingungen geboten werden. Deshalb kann er auch regional gekauft werden.

 

Aber wie kommt der nun in den Laden?

Ein Teil des Kohles wird direkt auf dem Feld per Hand geschnitten, gewogen und in Kartons, Kisten oder Säcke verpackt, um so frisch wie möglich zum Kunden zu gelangen. Damit man jedoch das ganze Jahr über Kohl aus Deutschland kaufen kann, wird ein Teil der Ernte in Kühllägern bei ca. 0,5°C eingelagert. Bevor dieser dann in den Laden kommt, wird er „geputzt“. Das heißt die äußeren Blätter, die eventuell welk geworden sind, werden entfernt, damit er wieder genau so frisch ist, wie direkt vom Feld.

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